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Graubünden Marathon 2006

Erste steile Anstiege beim Graubünden Marathon 2006

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Graubünden - Marathon am 24.06.2006 - Bildbericht von Thomas Schmidtkonz

42,2 Kilometer und 2680 Höhenmeter bei strahlendem Sonnenschein

Teil 3 - Von Chur 585 m NN durch den Wald bis etwa 900 m NN

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Ich habe den Besenwagen immer noch im Nacken, als Stefan mir anbietet ein Foto vom mir zu schießen. Ach ja, soll halt der Besenwagen etwas warten. So posiere ich dann noch fürs Fotoalbum.

Graubünden Marathon 2006

Zur Abwechslung lass ich mich mal selbst ablichten

Während Stefan nun davonrennt, treffe ich Sigrid Eichner. Sigrid hat seit einer Operation Probleme schneller im Flachen laufen zu können. Daher gebe ich erst einmal die rote Laterne an sie ab. Später wird sie jedoch noch einige  Läufer überholen, da sie an den zahlreichen Steilpassagen der Strecke weniger Probleme hat. Am Hang ist sie dagegen recht flott unterwegs. Sigrid wird später sogar noch Erste der Altersklasse F60. Aber der Altersklassensieg ist weniger erwähnenswert, als vielmehr die Tatsache, dass sie heute bereits ihren 1117. Marathon läuft. Nein, ich habe mich nicht verschrieben. Es ist nicht ihr 117. sondern ihr 1117. Marathon!
Damit ist sie übrigens die Frau, die bisher die meisten Marathons gelaufen ist. Von dem Führenden der Männern Horst Preisler mit etwa 1400 Marathons ist sie gar nicht so weit entfernt. Sigrid ist aber nicht nur eine gute Läuferin, die in früheren Tagen Marathons schon mal um die 3:20 lief, sondern auch eine vielseitige Sportlerin. Sie schwimmt gerne, macht lange Radtouren und ist ausgebildete Skilanglauflehrerin. Wenn sie in ihrer Heimatstadt Berlin ist, schwimmt sie übrigens jeden Morgen 2000 Meter. Das ist mehr als so mancher "Coachpotatoe" am Stück laufen kann!

Graubünden Marathon 2006

Sigrid fallen Flachabschnitte wegen einer alten Verletzung schwer. Bei den Beraufpassagen wird sie aufblühen und mit einer Endzeit von 8:18:45 Erste ihrer Altersklasse F60 werden.

Ja, liebe Läufer, lasst Euch mal bei einem Bergmarathon Zeit! Hier hinten lernt man die interessantesten Leute kennen.

Ziemlich entgeistert gucken uns die Passanten in der Fußgängerzone von Chur an. Kaum einer scheint an diesem sonnigen Samstagmorgen beim frühen Einkaufsbummel viel mit uns Trägern von Startnummern anfangen zu können.

Derweil lächle ich dem Marathonfotografen am Streckenrand ins Gesicht und mach - "tit for tat" - von ihm ein Foto, weil's halt gar so schön ist. Später werde ich es ihm dann per E-Mail zusenden. Da freut er sich bestimmt!

Graubünden Marathon 2006

Der erste Kilometer führt durch die Altstadt von Chur

Durch ein Tor verlassen wir die Churer Altstadt. Ich passiere knapp 10 Minuten nach dem Startschuss Kilometer 1. Obwohl ich nun schon drei Minuten hinter meinem Zeitplan liege, versetzt mich das nicht in Panik, denn kommt Zeit, kommt Rat. Nein, der Spruch ist eigentlich Blödsinn, aber ich weiß, dass ja noch ein paar Anstiege kommen. Da kann ich dann durchaus noch die eine oder andere Laufminute wieder gut machen.

Graubünden Marathon 2006

Durch dieses Tor verlassen wir die Altstadt

Kilometer 2 und 3 sind aber erst einmal flach. Neben einem Bach führt uns eine Straße mit 2-3 % Steigung leicht bergan.
Was sehe ich denn da vor mir? So was habe ich seit den 100 km von Biel und dem Waffenlauf in Frauenfeld nicht mehr gesehen. Da marschieren doch glatt zwei ganz Harte mit Kampfanzug und Kampfstiefeln mit mehr als prall gefüllten Rücksäcken, die  locker an die 15 kg oder mehr wiegen. Den beiden läuft bei der heutigen Hitze ja jetzt schon der Schweiß in Strömen herunter. Es sind zwei Briten, wie es sich herausstellt, als ich sie anspreche. Leider mussten beide dann doch wegen der Hitze und der wohl von ihnen nicht ganz erwarteten Anstiege ein gutes Stück später aussteigen.

Graubünden Marathon 2006

Diese beiden Briten marschieren im Kampfanzug und vollem Rucksack mit.

Ich verlasse die beiden und setze zu einen kleinen Zwischensprint an, um meinen Zeitplan mit einer Endzeit von 7:00 - X doch nicht zu sehr in Mitleidenschaft zu bringen. Dabei hole ich einen Läufer mit Marathon des Sables - Cappie ein. " Na, Du musst Dich bei den heutigen Temperaturen aber wohl fühlen!" Er nickt und so ergibt sich eine kleine Diskussion. Ich schildere ihm meine Abneigung gegenüber Marathons, wo die Außentemperatur 10 Grad überschreitet. Er schwärmt dagegen von Lufttemperaturen über 40 Grad.

Graubünden Marathon 2006

Dieser Läufer lief schon beim Marathon des Sables mit. Bei der heutigen Hitze fühlt er sich sichtlich wohl.

Da er mir diesen sonnigen Abschnitt zu sehr genießt, verabschiede ich mich von ihm und sprinte der Kühle des Waldes entgegen, der hinter Kilometer drei folgen wird.

Für den Flachlandläufer ist scharf hinter Kilometer drei Schluss mit lustig, da es ab da steil bergauf geht. Wir "Bergauf - Liebhaber" blühen hier aber auf. Wie ein übermütiges Rennpferd bocke ich und setze mal zu einem kleinen Zwischensprint an und lass mir dann auch wieder etwas Zeit, da ich ja nicht einmal "Klein - Jonathan" bin.

Graubünden Marathon 2006

Nach Kilometer 3 geht es erstmals längere Zeit steil bergauf

Graubünden Marathon 2006

Erste Verpflegungsstelle nach 4,6 km

Hinter der ersten Verpflegungsstelle geht es besonders steil bergauf. Dabei kann ich weitere Mitstreiter überholen, während ich zwischendurch den Fotoapparat zücke.

Graubünden Marathon 2006

Dahinter freuen sich die waschechten Bergläufer,  da es so richtig steil bergauf geht

Graubünden Marathon 2006

Es ist zwar steil, aber dafür ist es in diesem Waldstück noch schön schattig. Später wird sich das leider noch ändern!

Ab und zu verlassen wir den Wald, und es eröffnen sich sich Ausblicke zum nun schon etliche Kilometer entfernt und weit unter uns liegende Chur.

Graubünden Marathon 2006

In der Ferne schon weit unter uns: Chur

Im nächsten Waldstück hole ich Hanspeter ein. Ich wechsle in den Wanderschritt und wir unterhalten uns gut.

Graubünden Marathon 2006

Fröhlicher "Wandertag"

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