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Zeiler Waldmarathon 2008

Schlachtenbummler beim Zeiler Waldmarathon 2008

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Zeiler Waldmarathon am 8.11.2008 - Herbstlauf durch den Zeiler Wald - Bildbericht von Thomas Schmidtkonz

Teil 2: Die zweite Runde im Nebel

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Zeiler Waldmarathon 2008

Ein eingespieltes Laufteam: Zweibeiniger und vierbeiniger Läufer

Zeiler Waldmarathon 2008

Am Ende der ersten Anhöhe durchstoßen wir die Hochnebeldecke.

Zeiler Waldmarathon 2008

Du es selbst so gewollt - Teil 2

Am Ende des Anstiegs empfängt uns ein grell gelbes Schild mit Smiley: "Du hast es selbst so gewollt!". 
Das kommt mir doch bekannt vor!
Darüber zutiefst verärgert muss ich mit diesen plakativen Gesellen doch ein ernstes Wort reden:
"Liebes Schild, du spöttelndes gelbes Etwas, du hast gut reden, du bist ja nicht von meinem Läuferleid betroffen. Mein schon reichlich aufgebauter Winterspeck, mittels reichlichem Fresstraining vor der Glotze auf der Coach herumlümmelnd entstanden, der war für meine Laufleistung, diesen knallharten und schier endlosen Anstieg hoch, sicher eher ernüchternd und kontraproduktiv! Über meine gestrige Reitstunde mag ich da eingedenk dieser Umstände schon gleich gar nichts mehr weiter sagen!"

Zeiler Waldmarathon 2008

Ja, wir haben es so gewollt!

Existenz eines Marathonläufers - to Be or not to Be

Mit meinem Leid alleine gelassen und gekränkt den gelben Spötter hinter mich lassend, tauche ich in das Schweigen eines undurchdringlichen Herbstnebels ab. Kein Laut ist zu hören. Selbst die Geräusche des eigenen Atems und das Aufstampfen der von der Reitstunde immer noch bleischweren Beine gehen hier verloren. Verloren sind auch wir kleinen Laufameisen in einem sich seit dem Urknall endlos ausdehnenden Universum, das sicher keine Gedanken über die Alltagssorgen unseres Marathonläufer-Daseins verliert. Dabei fühle ich mich, eingebettet in diesem allumfassenden Kosmos, selbst nur im Erleben meines Lauferlebnisses selbst.  Absurdität, Ekel, Angst, Sorge und Leiden zeigen eindrucksvoll auf, dass gerade dieses verinnerlichende, stark subjektive Empfinden das Sein des "Marathon - Manns" bestimmt. Alle jene Objektivitätsansprüche vor dem Hintergrund dieser intensiven eigenen, zutiefst persönlichen Erfahrungen verblassen gänzlich und gar für immer dar. Der Marathonläufer ist ein Sein, wie schon Jean Paul Sartre bezogen auf uns Menschen im allgemeinen so schön für jeden endlos, unverständlich sagte, „das nicht das ist, was es ist, und das das ist, was es nicht ist”.  

Abwärtspassagen

Mein Höhenmesser zeigt 400 Meter über NN an. Also müssen wir recht weit oben sein. Wo ein Bergrücken, da muss es ja auch mal wieder bergab gehen. Und in der Tat die folgenden Kilometer verlaufen meist abwärts.
Da fällt das Laufen doch gleich leichter, denn kommt Masse bergab erst einmal so richtig ins Rollen, dann gibt es kein Halten mehr- zumindest bis zum nächsten Gegenanstieg.
Wie recht hatte doch Physikgenie Albert Einstein mit seiner Äquivalenz von Masse und Energie. Was für eine Energie sich nun dank meiner Körpermasse entwickelt und sich in Geschwindigkeit und Energie umsetzt, das ist einfach unbeschreiblich.

Zeiler Waldmarathon 2008

Dann tauchen wir in den spätherbstlichen Nebel ein

Diese Geschwindigkeitsrausch wird nur durch die erste Verpflegungsstation nach gut 4 Kilometern Laufstrecke harsch ausgebremst.
Hier gibt es alles was der Läufermagen begehrt: Wasser, Tee, Cola, Nährbier, Bananen, Obst und Kuchen.

Zeiler Waldmarathon 2008

Nach etwa 5 Kilometern Kaufstrecke können wir reichlich Verpflegung fassen. Hier gibt alles, was das Läuferherz begehrt.

Dazu noch die Anfeuerung von zwei im Wald stehenden Schlachtenbummlern, das füllt meinen Energiespeicher ins unermessliche. Ich setze voller Dynamik die physikalischen Gesetze der Mechanik  außer Kraft und fliege wie eine Rakete durch den tiefherbstlichen Wald.

Vor kurzem noch in meiner Läuferexistenz von "Absurdität, Ekel, Angst, Sorge und Leiden" bedroht erfreue ich mich nun über die  fast schon "unerträgliche Leichtigkeit des Seins".

Zeiler Waldmarathon 2008

Selbst im einsamen Wald werden wir angefeuert

Passend zum meinen überschwänglichen Glücksgefühlen brechen nun die ersten Sonnenstrahlen durch die dicke Nebelsuppe. Sie verzaubern die herbstliches Laub in alle braunen Farbtönen tragenden Bäume in einen Märchenwald.

Zeiler Waldmarathon 2008

Wird die Sonne vielleicht doch noch durchkommen?

Da trübt auch ein giftiger Gegenanstieg meine gute Laune nicht, zumal es dahinter gleich wieder bergab geht.

Zeiler Waldmarathon 2008

Ein weiterer giftiger Anstieg

Zeiler Waldmarathon 2008

Märchenwald

Zeiler Waldmarathon 2008

Nacht ein paar etwas einfacheren Kilometern geht es nun hauptsächlich wieder bergauf

Kurz vor der Kilometermarke 10 erreichen wir den nächsten Verpflegungspunkt. Dahinter verlassen wir den einfacheren Abschnitt der ersten Runde, denn ab nun geht es lang gezogen bergauf.

Zeiler Waldmarathon 2008

Kilometer 11

Unterhalb von Bischofsheim kommen uns Läufer entgegengerast, die schon etwa vier Kilometer vor uns sind. Wir haben nun erst einmal eine in etwa so lange Schleife vor uns, die uns auf den ersten Teilabschnitt relativ steil einen Bergrücken hochführt.

Zeiler Waldmarathon 2008

Hier kommt uns schon ein schnellerer Läufer entgegen, der bereits fast 4 Kilometer Vorsprung herausgelaufen hat

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