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Hunsbuckeltrail 2017 am 20.08.2017 – Schreien für den Geierley - Bericht und Film von Thomas Eller

Mit Fotos von HuBuT Orgateam

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Hunsbuckeltrail 2017

Hängebrücke beim Hunsbuckeltrail 2017

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Hunsbuckeltrail 2017 am 20.08.2017 – Schreien für den Geierley

Einen Laufbericht über den ganz neuen HuBuT, den HunsBuckelTrail, zu schreiben, geht schnell. Und es wird ein sehr, sehr kurzer Bericht werden. Ich zitiere einfach die Worte eines Läufers, in diesem Fall von Stephan, die er auf Facebook gepostet hat:
„Leute, ich war heute auf der Taufe eines neuen Traillaufes und die Eltern dürfen sowas von stolz auf ihr Baby sein!
Wunderbare, tolle Strecke, so abwechslungsreich, „best of Trailrunning“, ich bin total geflasht, eine perfekte Organisation mit einer Medaille aus Schiefer und einem Finishershirt, auf dem die Strecken verewigt sind und mit wunderbaren Menschen an den VPs und als Streckenposten.
Und es traf sich das „whoiswho“ der lokalen Laufszene: So viele Bekannte, dass ich nicht wirklich alle begrüßen konnte.“

Hunsbuckeltrail 2017

 

Hunsbuckeltrail 2017

Ganz ehrlich, in diesen Sätzen steckt alles drin, was für Dich wichtig ist, über den HuBuT zu wissen. Melde Dich für die Veranstaltung 2018 an, Du wirst, Du kannst, es nicht bereuen.
Und damit könnte ich diesen Bericht auch beenden.

Dennoch will ich auch noch ein paar eigene Worte zu diesem Event beisteuern.
Ich erinnere mich noch gut an 2015, an die ersten Fotos der Hängebrücke Geierley, die ich in den Sozialen Medien gesehen habe. Und ich war sofort fasziniert von dieser Brücke und ich wollte dort unbedingt mal hin.
Zwei Jahre lang war dann diese Brücke den Horden von Touristen vorbehalten, die sintflutartig auf das kleine 610-Seelen-Dorf Mörsdorf, immerhin staatlich anerkannter Erholungsort, einströmten.
Bis Torsten Franz mit seiner Truppe und seiner Idee kam.
Und diese Idee, die Hunsbuckel zu laufen, garniert mit dieser Brücke, zog. Sie zog immerhin 450 Läufer*innen an, eine der drei angebotenen Streckenlängen (13 km und 37 km ohne die Hängebrücke und 63 km mit der Brücke Geierley) unter die Füße zu nehmen. Eine Premierenveranstaltung also, die komplett ausgebucht war, das findet man selten.

Ich war gespannt auf diese Erstaustragung. Wir alle wissen, was gerade bei Eventpremieren alles passieren kann. Aber es passierte – nichts, absolut nichts. Nichts lief verkehrt, kein Fehler war zu verzeichnen, nirgendwo ging etwas aus, keiner der freundlichen Helfer an den Verpflegungsständen tat oder sagte etwas Falsches, das Event war schlichtweg perfekt organisiert.
Unterstützt von, für eine Erstausgabe immens vielen, Sponsoren hat das Team um Torsten ganz liebevoll Singletrails herausgesucht, die alles hatten, was das Trailläuferherz begehrt: Matsch, Enge, auf und ab, immerhin 1.600 Höhenmeter bei der vollen Distanz, viel Wald und nahezu keine Asphaltanteile. Man merkt sofort, dass da „einer von uns“ die Regie geführt hat. Ein Lauffest von Läufern für Läufer, ganz so, wie wir alle das lieben.

Hunsbuckeltrail 2017

 

Hunsbuckeltrail 2017


Und jeder, mit dem ich sprach, war begeistert und will wieder kommen. Es scheint so, als würde sich der HuBuT harmonisch und unauslöschlich in den Ultra-Laufkalender einschmiegen, so perfekt, als hätte es ihn schon immer gegeben.

Für mich selbst war der HuBuT endlich mal ein Lauf in meinem „Vorgarten“. Ein Ultralauf in Rheinland-Pfalz, keine Hundert Kilometer Anreise, das passiert mir äußerst selten. Ganz viele Gründe also, dort an der Startlinie zu stehen. Der Start war um 7.00 Uhr morgens, also holten wir unsere Startunterlagen gegen 6.30 Uhr ab. Die Startunterlagen kamen in einer Jute-Tasche, die mit einigen Kleinigkeiten gefüllt war. Und die Startnummern hatten einen Zeiterkennungschip, alles vorbildlich.
Es gab noch ein kurzes Briefing kurz vor sieben Uhr und dann ging es auch pünktlich auf die 63 Kilometer lange Strecke.

Das Teilnehmerfeld war weitgehend ein Auszug aus meinem Adressbuch. Fast alle Ultraläufer*innen waren Freunde, viele sogar enge Freunde. Es waren letztlich so viele aus der Ultralauffamilie da, dass mir nicht jeder einzelne auffiel. Alles war also angerichtet, um ein Tag zum Verlieben zu werden.

Dass das Rennen gewonnen hat übrigens Matthias Krah, der lange mit Martin Schedler in einem Höllentempo zusammen lief, bis Martin zu schwächeln begann und zu Matthias sagte: „Geh und hol Dir das Ding!“
Aber Läufer wie Matthias oder Martin laufen einfach in einer anderen Liga, machen wir uns darum keinen Kopf und nutzen wir die Chance, wo wir ja alle nur auf „ankommen“ laufen, die Schönheit der Strecke zu genießen und zu würdigen.
Und diese Schönheit der Strecke beinhaltete viele seilgesicherten Abschnitte. Schon beim ersten davon durfte ich den Boden küssen. Mal nicht stolpern, sondern der Regen der vielen Tage zuvor hatte die Strecke teilweise so glitschig gemacht, dass es mir da einfach die Beine unter dem Körper wegzog. Und weil ein Körper ohne Beine nicht lange oben bleibt, sondern der Schwerkraft folgt … es war ein Weckruf für mich, ab dann bewusster und konzentrierter zu sein.
Aber die seilgesicherten Abschnitte sind auch ein Beleg dafür, dass es teilweise sehr fordernde Passagen gab, alles andere als eine „Pussy-Lane“ also.

Hunsbuckeltrail 2017

Hunsbuckeltrail 2017

Eigentlich kann die gesamte Strecke mit zwei Begriffen abgekürzt werden: Wald und Brücke!
Und diese Brücke ist tatsächlich ein Highlight, ein „stand alone Faktor“, für den alleine ich immer wieder dort aufschlagen würde. Es ist erhebend und schön, da drüber zu laufen.
Ich weiß, dass es auch Menschen gibt, die schon beim Anblick der Fotos schweißnasse Hände bekommen. Höhenangst sollte man also nicht haben. Da die beiden kürzeren Distanzen, 37 km und 13 km, aber nicht über die Brücke führen, wären diese noch eine Alternative für die, die sich ob der Brücke Sorgen machen.
Die Brücke schaukelt jedoch viel weniger als ich zuerst dachte. Die Hängebrücke, 2015 anfangs ohne Anbindung an einen Trail einfach in die Landschaft gebaut, ist immens fest verspannt und hat sich zu einer Touristenattraktion sondergleichen entwickelt. Wenn wir nicht am Vormittag darüber gelaufen wären, dann hätten wir uns durch Horden übergewichtiger Touristen durchschlängeln müssen, aber da die Brücke fast exakt 20 Kilometer von der Startlinie entfernt war, kamen die Läufer irgendwann zwischen 9 Uhr und 10 Uhr über die Brücke. Und welcher Tourist ist dann schon mit dem Frühstück fertig, geschweige denn bis zum Parkplatz der Hängebrücke Geierley gefahren?

Auf den „Buckeln des Hunsrück“ laufen, auf den „Hunsbuckeln“, das bedeutet viel Nähe zur Natur. Dort, nahe der Autobahn A61, ist die Welt dort noch in Ordnung. Die Dörfer sind überschaubar und meist klein. Sie heißen Laubach, das war auch der Startort des HuBuT, Kastellaun, die größere Verbandsgemeinde, Mörsdorf, Hollnich oder Sosberg. Das Leben ist beschaulich, die Menschen sind ehrlich. Es gibt viele Windräder und noch mehr Wald. Wald mit Singletrails. Wie die, die wir beim HuBuT laufen durften.
Und die wir alle ganz sicher wieder laufen werden. Weil dieser Lauf nach Dutzenden von Wiederholungen schreit. Schreie 2018 einfach mit!

Film

Zügiger Gang von Thomas über die Hängebrücke Geierley im Hunsrück beim 1. HuBuT (1. HunsBuckelTrail) 2017

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