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5. Bayerischer Bezirksorientierungslauf = 5. BOL - Vom tiefsten Punkt Oberbayerns zum höchsten Punkt Oberbayerns vom 08.09. - 13.09.2015 - Tag 6  - Film und Bericht von Thomas Schmidtkonz

13.09.2015 - Tag 6: 26 km und 1820 HM
vom Ferchenbachtal zum Zugspitzgipfel

Tag 6: Bericht - Film - Film BOL Emotions - Bilder - Links

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5. BOL - Vom tiefsten Punkt Oberbayerns zum höchsten Punkt Oberbayerns vom 08.09. - 13.09.2015

Plattspitzen beim 5. BOL am sechsten Tag

5. Bayerischer Bezirksorientierungslauf = 5. BOL - Vom tiefsten Punkt Oberbayerns zum höchsten Punkt Oberbayerns vom 08.09. - 13.09.2015 - Tag 6  - Film und Bericht von Thomas Schmidtkonz

Bei diesem Bezirksorientierungslauf wollte ich nonstop und weitgehend autark vom Bahnhof Burghausen zum tiefsten Punkt Oberbayerns am Innspitz laufen und von da aus weiter bis zum höchsten Punkt Oberbayerns und Deutschlands, der Zugspitze. Ich musste dabei mit einer Laufstrecke von etwa 280 km rechnen.

Film

Film BOL Emotions über die gesamten 6 Tage und die Bezirksorientierungsläufe zuvor ohne gesprochenen Kommentar

Bericht

Frühes Erwachen

Ich schlafe noch nicht lange, als es zu regnen beginnt. Die Regentropfen wecken mich. Muss das jetzt noch in der letzten Nacht sein? Ich packe einen gelben Sack aus, den ich für solche Fälle dabei habe und bugsiere Rucksack und Schuhe in den Sack. So ist das schon mal vor dem Regen geschützt. Die Isomatte schiebe ich nun mühselig in den Biwaksack rein. Falls es nicht regnet, ist es angenehmer, wenn sie außerhalb des Sacks ist. Danach schlafe ich wieder ein.

Als ich um 1:30 wieder erwache, hat der Regen wenigstens aufgehört. Da ich möglichst bald loslaufen will, stehe ich auf, putze die Zähne und packe meine Sachen zusammen, die außer Biwaksack und Gelben Sack trocken geblieben sind. Auf ein kleines Frühstück so früh am Morgen verzichte ich. Ich kann ja später bei einer Rast noch eine Kleinigkeit essen. Einen heißen Tee muss ich mir aber dazu denken, da ich ja weder Kocher noch Tee dabei habe.

Wieder einmal es ist es sehr frisch in der Nacht, auch weil ich in knapp 1000 Meter Höhe biwakiert habe. Aber es ist nicht mehr so eisig wie in den vorherigen Nächten. Bei der Kälte vor ein paar Tagen war es auf der Zugspitze noch bis zu -10 Grad kalt. So was wird mir heute erspart bleiben. Dennoch ziehe ich erst einmal alle Kleiderschichten an, die ich dabei habe. Später, wenn es mir beim Laufen warm wird, muss ich wieder eine Schicht nach der anderen Schicht ablegen. Das ist jedes mal etwas lästig und auch zeitaufwändig, weil ich da zuerst den schweren Rucksack ablegen und ihn öffnen muss, dann die Sachen passend verstauen und schließlich wieder den Rucksack aufnehmen muss.

Hindernislauf in der Nacht

Heute morgen will ich zuerst ein ganzes Stück das Ferchenbachtal hinab laufen bis der Ferchenbach in die Partnach mündet. Von dort aus geht es dann das Reintal und dahinter immer weiter in Richtung Zugspitzgipfel hoch. Das sind noch erstaunlich viele Kilometer. Daher wird sich meine Gipfelsturm noch ganz schön in die Länge ziehen.
Aber zuerst laufe ich auf einem gemütlichen Fahrweg immer mehr oder weniger abwärts in Richtung Partnach. Ich bin frohen Gemüts, weil heute das erste Stück so angenehm zu laufen ist und ich dabei dennoch dem Gipfel immer näher komme.

Plötzlich sehe ich im Schein meiner Stirnlampe keinen Weg mehr vor mir sondern nur noch ein schwarzes Loch. In der Dunkelheit unter mir rauscht der tosende Ferchenbach. Ich leuchte die Stelle aus, so weit es geht. Oh je, da hat ein Felsrutsch ja den ganzen Weg weggerissen! Links unter mir das tobende Wildwasser und rechts davon eine steile Bergwand. Zum Bach kann man nicht hinunter. Das wäre absolut lebensgefährlich und rechts am Rand geht es auch nicht weiter. Das wäre selbst mit Kletterausrüstung lebensbedrohlich.
Jetzt fällt es mir wieder ein. Gestern stand doch ein Schild am Taleingang, dass dieses Tal gesperrt ist. Da hätte ich doch den anderen Weg nehmen müssen! Muss ich nun zurück und dann über Hintergraseck, Wildenau und Partnachklamm laufen? Das ist ein Riesenumweg und schaffe ich es dann noch heute bis zur Zugspitze? Die letzte Bahn fährt ja schon um 16:45 von dort runter! Bis dahin muss ich oben sein! Morgen hochgehen macht auch wenig Sinn, weil das Wetter dann übel sein soll!
Was nun? Das ist nun die große Frage!

Das Sumpfloch

Ich leucht noch einmal alles aus. Ah, ein kleines Stück vor dem Abbruch führt rechts ein schmaler Pfad hoch. Könnte das ein Ausweichweg sein?
Ich krabble hoch. Auf einer Anhöhe angekommen, stehe ich vor einem bodenlosen Sumpfloch, das etwa 5 Meter Durchmesser hat. Links kann man nicht ausweichen und rechts auch nicht. Da muss ich direkt durch!
Der einzige Weg dazu führt über einen recht schmalen Baumstamm, der in der Mitte liegt. Wenn ich da ausrutsche, falle ich wenigstens weich, auch wenn ich dann wohl wie ein Schlammmonster aussehe. Aber das muss ich wohl jetzt riskieren! Was bin ich froh, dass ich Stecken dabei habe. Mit denen kann ich mich ausbalancieren bzw. auch Halt durch Abstützen suchen.
Vorsichtig setze ich den ersten Schritt auf den Baumstamm. Liegt der wenigstens fest im Untergrund oder wackelt oder dreht es sich sogar?
Er gibt durch mein Gewicht etwas nach, aber wenigstens rollt er nicht zur Seite. Ich hoffe er hält meinem Gewicht Stand. Vielleicht sollte ich jetzt doch endlich mal etwas abnehmen? Aber dafür ist es jetzt zu spät. Er muss mein Gewicht aushalten!

5. BOL - Vom tiefsten Punkt Oberbayerns zum höchsten Punkt Oberbayerns vom 08.09. - 13.09.2015

Dieses bodenlose Sumpfloch hat einen Durchmesser von etwa 5 m und musste ich auf diesem Baumstamm balancierend überqueren

Während mein Herz in Richtung Hosentasche rutscht, balanciere ich ganz vorsichtig auf dem  wackeligen und immer dünner werdenden Baustamm. Nach etwa 3 Meter teste ich den Untergrund links von mir aus. Er sieht zwar auch morastig aus, aber die Konsistenz scheint fester zu sein. Zuerst sah ich nur schlammiges Wasser, aber hier scheint es richtiger Schlamm zu sein! Ich trete auf und versinke nur bis knapp zu den Knöcheln. Dahin kann ich ausweichen, weil nun der Baumstamm zu dünn wird.
Welch eine Erleichterung, als ich endlich das Sumpfloch hinter mir habe! Noch so ein Erlebnis brauche ich heute nicht mehr!
Der schmale Pfad führt nun wieder bergab und endet auf dem Fahrweg. Er ist hier wieder intakt. Ich laufe mit bester Laune weiter.

Der Seitenbach

Die Freude währt nur kurz. Schon nach 100 - 200 Metern ist der Weg wieder weggerissen. Auch hier geht es nicht mehr weiter! Da müssen ja gleich ein paar Erdrutsche getobt haben! Na ja, wenn es vorhin einen Ausweichpfad gab, sollte hier ja vielleicht auch einer sein. Und in der Tat führt wieder ein Ausweichpfad den Berg hoch, Dieser wartet zwar zwar mit keinem Sumpfloch auf, aber nun muss ich einen kleinen Bergbach queren, der direkt von oben kommt und wohl auch wegen dem Hangrutsch ein mannstiefes Bett gebildet hat, das sehr steil in Richtung Ferchenbach abfällt.

5. BOL - Vom tiefsten Punkt Oberbayerns zum höchsten Punkt Oberbayerns vom 08.09. - 13.09.2015

Hier endet der Weg zum zweiten mal. Links rauscht der Ferchenbach, Ich muss rechts ausweichen ...

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...  und dann diese instabile, rutschige und lebensgefährliche  Rinne queren.

Wenn ich das quere und dabei abrutsche bin ich hin! Ich stochere mit den Stecken herum, ob das ganze wenigstens halbwegs stabil ist. Ja, ich kann mich in die Rinne runterwagen! Vorsichtige quere ich die Rinne. Aber dahinter muss ich wieder knapp zwei Meter hoch. Mit Rucksack schaffe ich das nicht. Ich lege den Rucksack ab und hieve ihn hoch und schiebe meine beiden Stecken hinterher. Rechts entdecke ich Gott sei Dank feste Wurzeln. Da kann ich mich hochziehen!
Diese Stelle war noch schlimmer als die erste Stelle, weil sie lebensgefährlich war. Ich höre mein Herz immer noch pochen. Immerhin sind Müdigkeit, Schmerzen an der Achillessehne und Muskelkater verschwunden. Aber für welchen Preis?
Für heute bin ich bedient! Auf weitere Erlebnisse dieser Art will ich nun wirklich endgültig verzichten!

Die Mure

Aber wie heißt es so schön: Alle guten Dinge sind drei! Wieder endet der Weg bei einem bodenlosen Loch, wo dieser verdammte Ferchenbach höhnisch unter mir rauscht. Wenigstens bin ich mir nun sicher, dass es wieder einen Ausweichpfad geben muss. Aber mit was wird  der nun aufwarten? Ich habe mich doch hier nicht zu einem Tough Guy Race oder einem ähnlichen Hindernisrennen angemeldet! Hier findet das allerdings unter verschärften Bedingungen statt. Es ist Nacht, ich bin völlig alleine und Hilfe oder Rettungskräfte darf ich hier im Fall eines Falles auch nicht erwarten!
Wieder krabble ich einen extrem steilen Pfad auf allen Vieren hoch. Diesmal muss ich eine Mure queren. Hinauf klappt das ganz gut, aber als es wieder runter geht, stehe ich vor einem weiteren Malheur. Es geht sehr steil runter. Der Untergrund ist dabei so eine Art Ton-, Sand- und Lehmgemisch. Es ist sehr feinkörnig, so hart wie Fels und entsprechend wenig Halt hat man da. Die Stecken kann ich hier auch nicht hineinstochern, um wenigstens etwas Stabilität zu gewinnen. Der Boden ist dazu einfach zu hart. Ich überlege eine zeitlang. Dann fällt mir die Lösung ein. Ich setzte mich auf den Hosenboden. Weil der Untergrund rau ist und so die Reibungskräfte groß genug sind, kann ich kontrolliert hinunter rutschen. Auf dem Hintern bewege ich mich so weit runter, bis ich ein paar Sträucher entdecke, an denen ich mich festhalten kann und so den Rest wieder auf den Beinen talwärts runter krabbeln kann.
Was atme ich auf, als ich auch dieses Hindernis überwunden habe!

Bangen und Zittern

Wieder auf dem Fahrweg angekommen bleibt die Ungewissheit, was als Nächstes folgt. Unten, kurz vor der Partnach, muss ich noch auf einer Brücke den Ferchenbach queren, um auf den Weg durchs Reintal zur Zugspitze zu gelangen. Wenn die Brücke auch weggerissen ist, muss ich wohl das Handtuch werfen. Noch schlimmer wäre dann die Gewissheit noch einmal alle Hindernisse in die anderen Richtung, wenn gleich dann wenigstens bei Tageslicht queren zu müssen, weil dann der Rückweg der einzige Weg aus dieser Falle wäre. Wenigstens weitet sich nun das Ferchenbachtal etwas und sieht nicht mehr ganz so bedrohlich aus. Sicher kann man hier bei einem weiteren Erdrutsch besser ausweichen. Dennoch blicke ich nach jeder Kurve und Kehre mit meiner Stirnlampe mit Bangen auf den weiteren Wegverlauf! Hoffentlich kommt jetzt nicht die nächste Mure! Endet der Weg schon wieder? Nein, er geht weiter, alles sieht gut aus!

Beginn des Reintals

Wann bin ich endlich bei der Partnach und im Reintal? Immer wieder schaue ich auf mein Navi. Wann endet endlich das Ferchenbachtal?
Endlich gelange ich zur Brücke über den Ferchenbach. Juhu, sie steht noch! Also kann ich doch weiter in Richtung Zugspitze laufen!

Kurz dahinter erreiche ich den eigentlichen Weg zur Zugspitze und das Reintal. Es ist nun kurz nach 3:00 morgens und zur Zugspitze sollen es von hier aus noch gut 9 Stunden sein. Wenn ich dieses Tempo in etwa einhalten kann, bin ich gegen Mittag oben! Mittlerweile bin ich nur noch auf einer Höhe von gut 800 m NN. Es sind also noch über 2000 Höhenmeter bis zum Gipfel, es liegt also noch einiges vor mir.

Die erste Zeit laufe ich einen Fahrweg, der beständig aber meist nicht allzu steil in die Höhe führt. Leider sehe ich in der Finsternis nicht allzu viel in diesem immer enger werdenden Tal, wo sich links und rechts steile Berghänge erheben.
Gegen 4:00 habe ich bereits die 1000 Metermarke wieder überschritten. Nun endet der Fahrweg. Ein schöner Wanderweg führt mich wieder in Richtung Partnach, von der ich mich zuvor etwas entfernt habe. In einer Klamm tost die Partnach unter mir. Schade, dass ich bei der Dunkelheit hier nur so wenig erkennen kann. Diese Hinterklamm, kann zwar sicher nicht mit der vorderen Partnachklamm bei Garmisch mithalten, aber bei Tageslicht ist sie bestimmt schön anzuschauen.

Märchenwald und Bockhütte

Nach der Klamm folgt ein verwunschener Märchenwald. Der Bergwald hier sieht jetzt zumindest in der Nacht richtig urig aus. Jetzt fehlt nur noch der Froschkönig! Und in der Tat, bin ich heute nicht der einzige Wanderer in diesem Märchenwald. Eine dicke Kröte quert soeben meinen Weg. Ich zücke den Foto und fotografiere sie. Aber küssen werde ich Dich nicht! Dazu bist Du mir zu kalt und glitschig! Und gegen eine Wand werfe ich Dich auch nicht, weil Du nicht aufdringlich genug bist ...

Die Bockhütte sieht inmitten der Nacht inmitten des mystischen Waldes wie eine Räuberhöhle aus. Dazu kläfft ein grantiger Wachhund. Ich mache mich schnell von dannen. Zu so früher Zeit wird es dort ohnehin kein Frühstück geben!

Herrlicher Morgen

Endlich graut der Morgen. Die steilen Berge in diesem tief eingeschnittenen Tal zeigen immer mehr ihre Umrisse. Sie erheben sich hier immerhin um über 1500 Höhenmeter aus der Talsohle. Das entspricht in etwa den Höhenunterschieden des Grand Canyons, wobei das Reintal natürlich viel enger eingeschnitten, aber kaum minder dramatisch anzusehen ist! Ich bin jedenfalls von dieser Kulisse überwältigt. Das Reintal ist sicher eins der schönsten und imposantesten Alpentäler überhaupt! Ja, man muss gar nicht so weit von daheim wegfahren bzw. wegfliegen, wenn man schöne Landschaften entdecken und auch Abenteuer erleben will. Früher bin ich in der halben Welt umhergereist, bestaunte dabei u.a. die Naturschönheiten der kanadischen Rockies uvm. Aber das hier, kann da durchaus mithalten, liegt aber keine 10.000 km von meiner Haustüre entfernt!

5. BOL - Vom tiefsten Punkt Oberbayerns zum höchsten Punkt Oberbayerns vom 08.09. - 13.09.2015

Endlich wird es hell. Die Gebirgskulisse ist dabei fantastisch!

Allmählich blinzelt auch die Sonne zwischen Berglücken hervor und bescheint die ihr gegenüberliegenden Berge in ein herrliches rötliches Licht. Vor mir fließt die Partnach durch ein imposantes Felsentor und stürzt dahinter tief über einen einen nicht minder beeindruckenden Wasserfall  hinunter. Welch eine Morgenkulisse! Dafür haben sich all die Strapazen der zurückliegenden Tage mehr als gelohnt!

Reintalangerhütte

Bald dahinter laufe ich an der 1366 m hoch gelegenen Reintalangerhütte vorbei, wo viele Wanderer eine Nacht auf ihrem Weg zur Zugspitze übernachten. Hier regt sich schon Leben. Offensichtlich haben dort ein paar Leute von der Bergwacht durchgefeiert. Sie machen immer noch einen beschwipsten Eindruck, als ich ein paar spaßige Worte mit ihnen wechsle. Mir ist hier zuviel los, sicher frühstücken dort gerade die meisten Übernachtungsgäste, außerdem zieht es mich zum Gipfel, also laufe ich gleich weiter,

Hinter der Hütte, zeigt sich noch einmal eine ebene Almwiese. Eine liebliche Oase in der ansonst so extrem schroffen Gebirgswelt! Es folgt ein Latschenwald, wo offensichtlich ein paar Bergsteiger kampiert haben, denen die Hütte zu voll war.

Immer höher

Hinter der Reintalangerhütte entdecke ich immer mehr Wanderer auf dem Weg zur Zugspitze. Die meisten von Ihnen übernachteten wohl die letzte Nacht in der Hütte. Ab nun bin ich nicht mehr alleine auf der Strecke.

Dahinter geht es immer steiler bergauf, das Tal fällt hier steil ab. Das strengt mich an. Die Strapazen der letzten Tage und die Aufregungen heute am frühen Morgen gingen wohl doch nicht ganz spurlos an mir vorbei! Aber die überwältigende Bergkulisse entschädigt mich und lenkt mich davon ab.

In etwa 1700 m Höhe, lasse ich die letzten Latschen hinter mir. Ich bin nun bereits oberhalb der Baumgrenze, was ja in den Zentralalpen in dieser Höhe noch lange nicht der Fall wäre. Ich tauche nun in eine von Felsen und zahllosen Steinen geprägte Felsenwüste ein.

Bald dahinter entdecke ich eine Quelle. Das Wasser fließt aus einem Eisenrohr. Ich koste das Wasser. Es schmeckt lecker und belebt mich. Wie so oft, stelle ich die belebende Wirkung eines solchen Quellwassers fest. Das ist ganz was anderes als Wasser aus der Wasserleistung und auch der meisten Mineralwassergetränken, die man im Getränkemarkt zu kaufen bekommt. Ich fülle meine Wasservorräte auf, weil das sicher das letzte Quellwasser vor dem Gipfel ist und man ja in Hütten oft auch kein trinkbares Wasser aus der Leitung bekommt. Die Vorräte sollten nun trotz des sonnigen Wetter bis zum Gipfel reichen, zumal ich unterwegs ja noch in der Knorrhütte und in Sonnalpin einkehren kann.

Verlaufen!

Hinter der Quelle achte ich nicht auf meinen Weg und übersehe dabei eine Rechtskehre und laufe stattdessen den Taleinschnitt gerade aus weiter. Dieser wird immer enger und der Weg verliert sich immer mehr zwischen den Steinen und Felsen. Markierungen sehe ich auch keine mehr. Das kann nicht richtig sein! Oh je, da muss ich wieder zurück!
So habe ich nun unfreiwillig etwa 40 zusätzliche Höhenmeter eingesammelt. Na ja, auch das werde ich überleben!

Die Bergwanderführerin

Wieder unten angekommen, treffe ich auf drei Wanderinnen. Dabei fällt mir auf, die eine führt die anderen an. Ich komme mit ihr ins Gespräch. Es stellt sich heraus, sie ist eine Bergwanderführerin. Da ich nicht weiß, wie problematisch der letzte Abschnitt des Wegs von Sonnalpin zum Zugspitzgipfel ist, frage ich sie etwas aus, auch weil ich nicht ganz schwindelfrei bin. Dabei erzähle ich ihr meinen Erlebnissen von heute morgen mit dem Hindernislauf im Ferchenbachtal. Als typische Einheimische bemerkt sie  dazu recht trocken: "Also wenn dich das aufgeregt hat, dann fährst Du lieber das allerletzte Stück mit der Gletscherbahn hoch!" So kann man auch  Mut machen! Aber die Einheimischen hier sind aus einem etwas anderen, also härterem Holz geschnitzt als ich!
Ab nun nagen Zweifel an mir, ob ich mir den letzten Abschnitt antun soll. Dreimal hatte ich heute morgen  Glück! Wie wird das dann mit dem schweren Rucksack auf dem Gipfelgrat sein, zumal ich auch erschöpft bin. Wird es ein viertes Mal gut gehen? Ich vertage die Entscheidung dazu erst einmal auf später.

Knorrhütte und eine schwere Entscheidung

Endlich entdecke ich oberhalb von uns die 2052 m hoch gelegene Knorrhütte. Ich deute auf die Hütte und meine drei Begleiterinnen freuen sich auch über den Anblick.
Kurz danach sind wir oben. Es ist sonnig und angenehm warm an diesem späten Vormittag. Da es noch nicht Mittag ist, ist die Hütte auch nicht allzu voll. Ich finde noch einen schönen Platz und hole mir ein Radler und einen Linseneintopf. Da das Frühstück heute morgen weitgehend ausfiel, brunche ich nun sozusagen.
Dabei drehen sich meine Gedanken, soll ich die letzten gut 350 Höhenmeter mit der Gletscherbahn hochfahren oder doch das allerletzte Stück hoch laufen. Vor dieser Frage stand ja Robert Wimmer letztes Jahr auch bei seiner Rekordtour von Wilhelmshaven bis auf die Zugspitze autark mit dem BENPACKER. Er entschied sich dann aus Sicherheitsgründen das letzte Stück von Sonnalpin bis zur Zugspitze hochzufahren. Ich kenne Robert und weiß auch wie ehrgeizig er bei solchen Dingen ist. Also, wenn damals bei Robert Vernunft und Sicherheitsdenken siegten, warum soll das bei mir anders sein! Dabei  breche ich mir doch auch keinen Zacken aus der Krone meiner Eitelkeiten.
Ich entscheide mich daher für den gleichen Weg, auch weil ich so langsam merke, dass heute das Wetter noch umschwingen wird! Mittlerweile ziehen bereits die ersten Schleierwolken auf. Heute Nachmittag soll es ja bereits regnen!

Langer Weg zum Platt

Es ist also keine Zeit zu verlieren. Ich laufe weiter. Zufälligerweise startet auch gerade die Bergwanderführerin mit ihren beiden Schützlingen. Ich erzähle ihr von meiner Entscheidung und sie nickt mir dabei verständnisvoll zu.
Die Bergkulisse wird immer schöner. Besonders beeindrucken mich dabei die Plattspitzen, wovon eine das Ende des Hochtals besonders überragt. Daher verweile ich immer wieder für neue Fotos. So lasse ich die drei Mädels von dannen ziehen.
Mittlerweile spüre ich die Höhenluft und fühle mich auch so etwas platt und übernächtig. Die Anstrengungen der letzten Tage gingen wohl nun doch nicht ganz spurlos an mir vorüber. Auch schmerzt meine Achillessehne auf diesem von lockeren Steinen übersäten Untergrund. Deshalb lasse ich mir Zeit, zumal ja nun mein neues Ziel Sonnalpin nicht mehr ganz so weit wie der Gipfel entfernt liegt.
Auf einer 3-4 Quadratmeter großem Plattform entdecke ich inmitten dieser Felsenwüste ein Stück ebene Wiese. Das lädt mich zu einer kleinen Rast ein. Ich lege den immer schwerer werdenden Rucksack ab und lege mich dazu. Das tut mir gut!

Dem Ziel entgegen

Etwas erholt gehe ich weiter. Rechts von mir erhebt sich bereits die Zugspitze und vor mir entdecke ich das Schneefernerhaus, früher ein Hotel heute nur noch eine Wetterstation. Links davon, etwas unterhalb muss Sonnalpin sein, das aber noch hinter Felsen versteckt liegt.
Kurz dahinter folgt der erste Schnee, der wohl in den eisigen Tagen zuvor hier herunterfiel. Aber mittlerweile ist das meiste davon wieder abgetaut.
Die Region vor mir flacht sich nun allmählich zu einem Hochtal ab. Ich habe die  Karst-Hochfläche und die Geröllhalden des Zugspitzplattes erreicht. Früher war das sicher mal alles ein großer Gletscher. Heute gibt es hier aber nur noch drei winzige Überbleibsel mit einer Gesamtfläche von nicht einmal 60 Hektar. Der Nördliche Schneeferner ist dabei mit einer Fläche von 28 ha (Stand 2009) der größte deutsche Gletscher. Da stellt sich natürlich die Frage, wie lange Deutschland in Folge der Klimaerwärmung wohl hier noch seinen letzten Gletscher haben wird!

5. BOL - Vom tiefsten Punkt Oberbayerns zum höchsten Punkt Oberbayerns vom 08.09. - 13.09.2015

Auf dem Weg nach Sonnalpin am Zugspitzplatt

Endlich zeigen sich nun auch die Talstation der Gletscherbahn und dahinter das Gletscherrestaurant Sonnalpin. Beides liegt in 2600 Meter über NN. Bis zum Zugspitzgipfel in 2960 Meter Höhe sind es also noch weitere gut 360 Höhenmeter. Diese will ich ja nun mit der Gletscherbahn "erklimmen". Daher nehme ich mir erst einmal Zeit für ein Foto und stoppe die Zeit. Seit meinem Start am Bahnhof Burghausen sind zusammen mit allen Pausen 116 Stunden und 7 Minuten vergangen. Für mich als extrem langsamen Läufer ist das eine sehr gute Zeit, wie ich meine.
Bevor ich hochfahre, will ich mir als Belohnung erst einmal ein Bier im Restaurant gönnen. Natürlich ist hier die Hölle los, einmal weil es Sonntag ist und die Sonne scheint und natürlich auch jeder Fußkranke dieses Restaurant mit den Zugspitzbahnen mehr oder weniger bequem erreichen kann. Ich setze mich innen in einem Nebenraum rein, Frischluft hatte ich ja genug, lasse mir mein Bierchen munden und poste ein paar Messages bei facebook. Ich erhalte dabei einen ganzen Schwung von Glückwünschen. Ein paar wollen mich, sicher gut gemeint, noch ermuntern das letzte Stück auch noch hochzugehen, aber dieser Zug ist für mich bereits abgefahren.

Der Gipfel

Ich fahre stattdessen ohne Ticket mit der Gletscherbahn hoch. Das Ticket soll ich mir oben beim Bergsteigerschalter holen, sagt mir der Gondelführer.
Von der Seilbahn aus kann ich ein paar Blicke auf den Höhengrat des Wegs zum Gipfel werfen. Dort sind heute viele Bergsteiger unterwegs und an manchen Stellen stehen sie förmlich Schlange. Das hole ich wirklich lieber ein andermal bei ähnlich schönem Wetter unter der Woche nach. Das nehme ich mir vor.

Oben auf Deutschlands leider meist verbauten Berg ist die Hölle los. Selbst auf dem Weg zum Ostgipfel mit dem goldenen Gipfelkreuz stehen sie Schlange! Nein, auch das ist heute nichts mehr für mich. Auf dem Ostgipfel stand ich schon mal vor 50 Jahren im zarten Alter von 5 Jahren. Ich hatte meine Opa solange genervt, bis er mich mich mit hoch nahm. Ich musste eine Leiter hoch und an einer Stelle konnte ich fast 2000 Höhenmeter ins Leere schauen. Ich fand das damals alles toll. Höhenangst kannte ich damals noch nicht. Aber die anderen Leute schimpften damals meinen Opa aus, wie man so ein kleines Kind auf so einen gefährlichen Gipfel mit hochnehmen könnte. Beim Abstieg musste er einen regelrechten Spießrutenlauf über sich ergehen lassen. Aber ich bin meinem Opa noch heute dankbar, dass er mich zum Ostgipfel mitnahm!

Heute unternehme ich stattdessen noch einen Rundgang auf der von Menschenmassen gesäumten Aussichtsplattform. Hier treffe ich wie auf so vielen anderen mit Bahnen gut zugänglichen Gipfeln viele Japaner. Auch sie lieben so wie ich die Berge!
Leider ist der Ausblick nicht mehr besonders toll. Bei klarer Luft gibt es hier wohl einen der schönsten Ausblicke der Alpen überhaupt. Aber der Himmel hat sich bereits eingetrübt. Das schlechte Wetter naht!

Da mich die Menschenmassen hier oben etwas anwidern, ich sah ja auf meiner Tour oft einen halben Tag und mehr keine einzige Menschenseele, verlasse ich bald wieder die Plattform und suche den Bergsteigerschalter. Dieser ist in all dem Trubel fast so was wie eine kleine Oase der Ruhe und man entdeckt dort auch Gleichgesinnte. Die Dame am Schalter ist sehr nett und bittet mich, dass ich ihr die 30,50 Euro für die Talfahrt nach Garmisch passend zahle. Irgendwie bekomme ich das hin und sie schenkt mir zum Dank ein paar Gummibärchen. Ich erzähle ihr kurz von meinen Erlebnissen und meiner verrückten Tour. Sie nimmt das wie das Selbstverständlichste der Welt hin. Endlich zeigt mal einer Verständnis für meinen abenteuerlichen Lauf! Sie gibt mir außerdem den Tipp zuerst mit der Gletscherbahn und dann mit der Zahnradbahn gen Tal zu fahren, weil heute bei der Seilbahn direkt zum Eibsee die Hölle los ist.

Die Talfahrt

Wieder bei Sonnalpin unten, suche ich die Zahnradbahn auf. Die ist auch schon Knalle voll. Aber irgendwie finde ich dann doch noch einen Sitzplatz, wo ich dazu noch meinen Rucksack zwischen die Beine quetschen kann. Die Bahn fährt dann erst mit Verspätung und viel Gerumpel los. Ja, die Bahn ist so wie ich auch in die Tage gekommen! Wir sind dann lange unterwegs. Mir ist es ziemlich egal. Erstmals darf ich für längere Zeit sitzen. Welch ein Luxus!

Übernachtung in Garmisch-Partenkirchen

Endlich in Garmisch angekommen, drückt die Blase. Mist,  am Bahnhof gibt es keine Toiletten! Also muss ich erst einmal ein passendes Plätzchen für dieses Bedürfnis suchen, was gar nicht so einfach ist. Erst, als das erledigt ist, kann ich mich um das Thema Übernachtung kümmern, denn mit dem Zug heimfahren, das will ich heute nicht mehr. Ich zücke mein Smartphone und Dank google maps entdecke ich gleich ein Hotel in der Nähe, das bezahlbar ist. Vorsichtshalber rufe ich dort an, ob noch ein Zimmer frei ist. Ich möchte heute keine unnötigen Umwege mehr gehen. Juhu, es ist noch ein Zimmer frei!
Ich mache mich auf den Weg. Nach etwa einem Kilometer trete ich ein. Die Dame an der Rezeption guckt mich etwas kritisch an. OK, mein Outfit könnte gepflegter sein! Als ich ihr aber kurz von meiner Tour erzähle, ist sie etwas gnädiger gestimmt. Aber vorsichtshalber lässt sie mich die Rechnung im voraus bezahlen.

Kaum im Zimmer angekommen, stürze ich mich unter die warme Dusche. Ach, all Ihr Warmduscher, was ist das für ein herrliches Gefühl unter einer heißen Dusche zu stehen! Danach relaxe ich mich etwas auf dem Bett.
Heute Abend möchte ich noch essen gehen, aber der Hosenboden meiner einzigen langen Hose ist wegen meiner Rutschpartie von heute morgen sehr verschmutzt. So kann ich nicht unter die Leute gehen! Aber ich habe ja noch meine langbeinige dünne Überhose. Die sieht noch halbwegs passabel aus. Die muss es tun!

Als ich aus dem Hotel trete, hängen bereits finstere Wolken im Wettersteingebirge. Der  Wetterumschwung ist also voll im Gang!
In der City entdecke ich ein Restaurant mit jugoslawischen Spezialitäten. Zum leckeren Fleischspieß gönne ich mir ein Oktoberfestbier. Das habe ich mir heute zur Feier des Tages verdient.

Meine erste Nacht in einem Fetterbett nach mehreren Biwaknächten fühlt sich ebenfalls super an.

Heimfahrt mit Hindernissen

Am nächsten Morgen strömt der Regen. Wie gut, das ich gestern zur Zugspitze hoch gelaufen bin. Heute wäre das sicher eine Tortur!
Nach einem reichlichen Frühstück gehe ich zum Bahnhof und löse dort ein Bayernticket.
Der Zwangsaufenthalt am Münchner Bahnhof nervt mich wieder so wie bereits bei der Hinfahrt. Es gibt zudem mit der Weiterfahrt eine längere Verzögerung, weil aus einem Schnellzug jemand mit Sanitätereinsatz herausgeholt werden muss. Dazu fährt der Krankenwagen zwischen den Menschenmassen, die dabei nicht aus dem Weg gehen wollen, direkt zum Bahnsteig, Chaos pur halt! Das ganze betrifft den Bahnsteig, von dem mein weiterer Zug eigentlich abfahren sollte. Immerhin können sie dann meinen Zug auf ein anderes Gleis dirigieren. Mit etwa einer halben Stunde Verspätung fährt mein Eilzug auf der ICE-Strecke Richtung Nürnberg endlich ab. Abenteuer Deutsche Bahn halt!

Der Rest der Zugfahrt verläuft aber dann weitgehend ruhig. In Forchheim angekommen, laufe ich dann die restliche 2,5 km nachhause, weil ich so gleich meinen heutigen Streakrun nachholen kann!

So endet eine tolle Laufwoche. Zugspitze, ich komme wieder!

Bilder

5. BOL - Vom tiefsten Punkt Oberbayerns zum höchsten Punkt Oberbayerns vom 08.09. - 13.09.2015

Auch ein Nachtwanderer!

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Bald wird die Sonne aufgehen!

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Blick hinunter ins Reintal

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Die Morgensonne zeigt sich auf den Berggipfeln zuerst

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Almwiese etwas oberhalb der Reintalangerhütte. Dahinter beginnt dann die Steinwüste

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Letzte Quelle vor dem Gipfel

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Felsenmalerei

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Blick auf die markanten Plattspitzen

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Knorrhütte und dahinter die Plattspitzen

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Blick zum Gipfel hoch

5. BOL - Vom tiefsten Punkt Oberbayerns zum höchsten Punkt Oberbayerns vom 08.09. - 13.09.2015

Das Schneefernerhaus. Rechts davon der finale Anstieg zum Gipfel

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Bei Sonnalpin gut 300 Höhenmeter unter dem Gipfel breche ich nach etwa 280 km Laufstrecke aus Sicherheitsgründen die Lauferei ab und fahre das allerletzte Stück zum Gipfel mit der Gletscherbahn hoch

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Blick zum Ostgipfel der Zuspitze, wo ich schon mal als Fünfjähriger mit meinem Opa oben war

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Zugspitzgipfel mit Münchner Haus

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Das ebook zum Lauf

ebook Mein langer Lauf zur Zugspitze: Vom tiefsten zum höchsten Punkt Oberbayerns und weitere Orientierungsläufe

Mein langer Lauf zur Zugspitze: Vom tiefsten zum höchsten Punkt Oberbayerns und weitere Orientierungsläufe - ebook von Thomas Schmidtkonz

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